Ayialousa unter Besatzung: Erinnerung und Trauer um die besetzte Stadt

Am 17. August 1974 wurde Ayialousa, eine Stadt an der Küste von Achaea, von der türkischen Armee besetzt. Diese Besetzung markierte eine Zeit großer Zerstörung und Vertreibung für ihre Bewohner.
Der Einmarsch der türkischen Armee in Ayialousa erfolgte ohne Widerstand. Es folgten Vandalismusakte, darunter die Beschießung der Büste des EOKA-Helden Stavros Stylianidis.
Nach der Besetzung begann eine Zeit der Gefangenschaft, Vertreibung und Diaspora. Am 19. August 1974 wurden neun Einwohner von Ayialousa entführt und später in einem Massengrab in Galatia ermordet aufgefunden. Weitere Entführungen und Morde folgten.
Trotz der Schwierigkeiten haben die Einwohner von Ayialousa die Erinnerung an ihre Stadt bewahrt. Diese Erinnerung ist ein Schild für diejenigen, die in Ayialousa gelebt haben, und ein Schwert für die Jugend, die darum kämpft, ihre Geschichte lebendig zu erhalten.
Heute leben nur noch wenige Griechen in Agia Triada, Rizokarpaso und Ayialousa. Ayialousa ist weiterhin besetzt, aber die Stimme von Karpasia ist weiterhin zu hören.