Tierrettungsaktion in Patras nach Bränden

In Patras fanden koordinierte Maßnahmen zur Rettung von Tieren statt, da die Region von Bränden betroffen war. Das Spezielle Sekretariat für den Schutz von Begleittieren (EGPZS) koordinierte die Bemühungen in Zusammenarbeit mit der griechischen Polizei (EL.AS), den Gemeinden Patras und West-Achaja, Tierschutzverbänden und Freiwilligen.
Die Brände, die am 12. August in Achaja ausbrachen, gefährdeten Haus- und Nutztiere. Es wurden sofort Tieraufnahmestationen eingerichtet, wie z. B. im Rathaus von Sageika und in den EOT-Einrichtungen (Plaz), wohin streunende und gehaltene Tiere gebracht wurden.
Freiwillige retteten Tiere, die angebunden oder gefangen waren, während Tierärzte Tiere mit Verbrennungen versorgten. Trotz Appellen kommt es immer wieder zu Tieraussetzungen. Bis heute beherbergen die Aufnahmestationen Dutzende von Hunden, Katzen, Gänsen, Ferkeln und einen Esel.
Der Sondersekretär, Herr Nikos Chrysakis, dankte den Freiwilligen und den kooperierenden Behörden für ihre Bemühungen. Die EGPZS appelliert an die Bürger, ihre Tiere im Falle einer Evakuierung nicht angebunden oder gefangen zurückzulassen.