Polizisten in Gefahr: Antrag auf Taser-Einsatz in Zypern

Die Sicherheit der Polizisten in Zypern bereitet zunehmend Sorge, da es vermehrt zu Gewaltvorfällen gegen sie im Dienst kommt. Zu den jüngsten Vorfällen gehören ein Angriff auf eine Polizistin in einem Krankenhaus, ein Angriff auf einen Beamten in Larnaka nach einer Lärmbeschwerde und eine Fahrzeugverfolgung in Limassol, bei der die Beamten gezwungen waren, Warnschüsse abzugeben.
Der Polizeikörperzweig – Gleichheit hat diese Vorfälle hervorgehoben und Maßnahmen zum Schutz der Polizisten gefordert. Der Präsident der Gleichstellungsvereinigung der Polizei, Nikos Loizidis, betonte in einer Mitteilung an OmegaLive, dass bereits Gespräche mit dem Justizminister, Herrn Marios Hartsiotis, und dem Polizeichef, Herrn Themistos Arnaoutis, über den Versicherungsschutz für Polizisten im Dienst aufgenommen wurden.
Die Vereinigung ISOTITA fordert außerdem die Gewährung einer Gefahrenzulage für Polizisten an vorderster Front sowie die Behebung des Mangels an persönlicher Ausrüstung. Eine zentrale Forderung ist die parlamentarische Genehmigung für die Bereitstellung und den Einsatz von Tasern (Elektroschockgeräten) durch Polizisten, wobei die entsprechenden Mittel in den Haushalt für die Sicherheit der Republik aufgenommen werden sollen.
Schließlich fordert ISOTITA die Änderung von Artikel 244 des Strafgesetzbuchs mit dem Ziel, die Strafen für diejenigen zu erhöhen, die Strafverfolgungsbeamte bei der Ausübung ihrer Pflichten angreifen oder behindern.