Zyprische Börse: Privatisierung voraussichtlich 2026

Der Vorsitzende der zyprischen Börse (CSE), Marinos Christodoulides, erklärte, dass die Privatisierung der CSE voraussichtlich im Jahr 2026 erfolgen wird. Die Aussage erfolgte während einer Diskussion im parlamentarischen Finanzausschuss über den Haushalt der CSE für 2026.
Herr Christodoulides erwähnte, dass der Haushalt aufgrund einer außerordentlichen Ausgabe von 1,7 Millionen Euro für ein freiwilliges Vorruhestandsprogramm für Mitarbeiter und 400.000 Euro für den Wohlfahrtsfonds im Rahmen der Privatisierung ein Defizit aufweist.
Im Jahr 2025 nahm die CSE durch eine Vereinbarung mit dem Übertragungsnetzbetreiber den Betrieb im Energiesektor auf. Seit 2018 hat sie außerdem 500.000 Euro in die Hellenic Energy Exchange investiert, mit Dividenden in Höhe von bisher 390.000 Euro.
Der CSE-Index stieg im Jahr 2025 um 30 %, mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von 750.000 Euro und einer Gesamtmarktkapitalisierung von 23,5 Milliarden Euro.
Die Abgeordnete Savia Orfanidou erklärte, dass ein überarbeiteter Gesetzentwurf erwartet wird, um Investoren anzuziehen, während der Abgeordnete Andreas Kaukalias sich nach den Antworten der EU-Wettbewerbsbehörde erkundigte. Chrysis Pantelidis, ein DIKO-Abgeordneter, betonte die Notwendigkeit, den Haushalt der CSE zu genehmigen.
Herr Christodoulides fügte hinzu, dass eine Kommunikation mit der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, dem Finanzministerium und der staatlichen Beihilfenkontrollstelle besteht.