USA-EU-Abkommen: Bedenken und Hoffnungen griechischer Exporteure

Das Abkommen zwischen der EU und den USA zur Einführung von Zöllen in Höhe von 15 % auf europäische Produkte mit Ausnahme von Stahl und Aluminium löst bei griechischen Exporteuren gemischte Gefühle aus. Während die Möglichkeit höherer Zölle (30 %), mit denen Trump gedroht hatte, vermieden wurde und die Unsicherheit beseitigt ist, gibt es nun eine dauerhafte Belastung.
Der Präsident des Panhellenischen Exportverbandes, Alkiviadis Kalampokis, räumt die Belastungen ein, hält aber 15 % für besser als 30 %. Er sieht ein neues Kapitel in den griechisch-amerikanischen Handelsbeziehungen und fordert Unterstützung durch den Staat.
Der Präsident von SEVGAP, Christos Apostolopoulos, äußert sich besorgt über die Auswirkungen auf die Preise und die mögliche Verlagerung der Produzenten auf andere Märkte, insbesondere für Feta-Käse. Bereits jetzt hat sich das Exportwachstum mit den seit dem Frühjahr geltenden Zöllen von 10 % verlangsamt.
Der Präsident von PEMETE, Kostas Zookas, ist erleichtert, dass 30 % vermieden wurden, ist aber besorgt über die Fähigkeit, Preissteigerungen aufgrund des Dollarverfalls aufzufangen. Er hält das Ende der Unsicherheit für eine positive Entwicklung.
Sowohl Herr Apostolopoulos als auch Herr Kalampokis fordern die Befreiung griechischer Lebensmittel, insbesondere Feta-Käse, von Zöllen, da Trump und Von der Leyen diese Möglichkeit offengelassen haben.
Quelle: OT