Verbraucherverband protestiert gegen hohe Preise für importierte Zitronen

Der Präsident des zyprischen Verbraucherverbandes, Marios Drousiotis, äußerte heute Bedenken hinsichtlich der Preise für importierte Agrarprodukte. Insbesondere verwies er auf den Preis für Zitronen aus Ägypten, der 3 € pro Kilogramm erreicht.
Herr Drousiotis erklärte, dass importierte Produkte zwar in der Regel billiger seien, aber oft zu den gleichen Preisen wie zyprische Produkte verkauft würden, was dazu führe, dass die Verbraucher nicht von den Importen profitierten. "Ist es heutzutage zulässig, ägyptische Zitronen für 3 € pro Kilo zu verkaufen?", fragte er und wies darauf hin, dass der Mangel an ausreichender zyprischer Produktion es ermöglicht, die Preise auf einem hohen Niveau zu halten.
Herr Drousiotis betonte, dass es keine spezifischen Daten über die genauen Auswirkungen der Dürre auf die Preise von Agrarprodukten gibt, räumte jedoch ein, dass die Wetterbedingungen die Produktionsmenge und damit die Preise beeinflussen.