Maul- und Klauenseuche: Düstere Vorhersagen für wirtschaftliche Auswirkungen

Mit der Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche steigt das Risiko für die Wirtschaft. Der Agrarsektor warnt vor einem Dominoeffekt, wenn keine wirksamen Maßnahmen ergriffen werden.
Tasos Giapanis, Generalsekretär des Panagrotikos Syndesmos, erklärte: „Unsere Viehzucht befindet sich im Kriegszustand und wir müssen das verstehen. Wir wollen jetzt Maßnahmen sehen.“ Er fordert eine vollständige Rückverfolgung der Tier- und Tierproduktbewegungen.
Sotiris Kadis, Präsident der Ziegen- und Schafzüchtergruppe, prognostizierte erhebliche Verluste und Marktauswirkungen aufgrund der Produktionsreduzierung.
Auch Auswirkungen auf die Halloumi-Exporte werden erwartet. Tasos Giapanis betonte die Notwendigkeit eines Sonderplans zur Sicherung der Exporte und erwähnte, dass Australien die Halloumi-Importe nach einem Fall in den besetzten Gebieten bereits gestoppt hat.
Nikos Papakyriakou, Vertreter des Koordinierungsausschusses der Rinderzüchter, erklärte, dass die Zerstörung für viele Fachleute vollständig sei und der Staat sie unterstützen müsse.
Sotiria Georgiadou, leitende Veterinärbeamtin, erklärte, dass es ein standardisiertes Entschädigungsverfahren für Landwirte gebe.
Die Bewohner der betroffenen Gebiete äußern sich besorgt über die Ausbreitung der Krankheit.