Rasche Veränderung auf dem zyprischen Immobilienmarkt: Paphos führt bei den Verkäufen

Der Immobilienmarkt in Zypern erlebt einen raschen Wandel, wobei Käufer aus Drittländern einen immer größeren Anteil erwerben. Laut einem Bericht in der Zeitung "Fileleftheros" führt Paphos bei den Immobilienverkäufen mit über 40 %.
Bis Anfang Juli wurden landesweit 53.076 Immobilien verkauft, davon 20.755 im Bezirk Paphos. In Limassol wurden 17.083 Immobilien verkauft und in Larnaka 9.175. Famagusta folgt mit 3.509 Verkäufen und Nikosia mit 2.554.
Daten, die vom Innenminister nach einer Frage des DISY-Abgeordneten Nikos Georgiou vorgelegt wurden, zeigen, dass 53.076 Immobilien von Staatsangehörigen aus Drittländern gekauft wurden, wobei weitere 29.089 Verkaufsdokumente ausstehen.
Nach Bezirken verteilen sich die eingereichten Verkaufsdokumente wie folgt: 9.470 in Paphos, 7.297 in Larnaka, 7.208 in Limassol, 4.225 in Famagusta und 899 in Nikosia.
Die Befugnis zur Erteilung von Erwerbsgenehmigungen wurde durch Beschluss des Ministerrats an den Bezirksgouverneur übertragen. Eine Erwerbsgenehmigung ist für Staatsangehörige aus Drittländern erforderlich, um Immobilien in Zypern zu erwerben.
Diese Daten spiegeln eine neue Landschaft auf dem Immobilienmarkt wider und werfen Bedenken hinsichtlich der Aussichten und Folgen des Phänomens auf.