Wettbewerbsbehörde verhängt Geldbuße von 1,94 Mio. € gegen Betonunternehmen

Die zyprische Kommission für den Schutz des Wettbewerbs (ΕΠΑ) hat gegen Unternehmen, die in der Herstellung, dem Vertrieb und der Vermarktung von Transportbeton tätig sind, Geldbußen in Höhe von insgesamt 1.947.140,71 € verhängt.
Die Entscheidung 73/2024 vom 17. Dezember 2024 betrifft eine von Amts wegen eingeleitete Untersuchung möglicher Kartelle zwischen 2010 und 2014, die darauf abzielt, den Wettbewerb gemäß Artikel 3 des Gesetzes zum Schutz des Wettbewerbs zu behindern.
Zu den Verstößen gehören Preisabsprachen, die Beschränkung der Produktion und des Vertriebs von Transportbeton im Bezirk Limassol sowie der Informationsaustausch über Finanzangebote für das neue Passagierterminal im Hafen von Limassol.
Die beteiligten Unternehmen sind I & S KRITONIS LIMITED, Κ. ΚΥΘΡΑΙΩΤΗΣ ΣΚΥΡΟΔΕΜΑ ΛΙΜΙΤΕΔ, BETOMAN LTD, ΜΑΤΘΑΙΟΣ ΙΩΑΝΝΟΥ ΕΤΟΙΜΟ ΜΠΕΤΟΝ ΛΤΔ, ATHINODOROU & POULLAS SUPER BETON LTD, ALFA CONCRETE PUBLIC COMPANY LIMITED, TOP MIX CONCRETE LTD, SKYRAMIX LTD, ALFA BETON LIMITED und ΨΑΡΟΥΔΗΣ ΜΠΕΤΟΝ ΛΙΜΙΤΕΔ.
Darüber hinaus wurden gegen Κ. KYTHREOTIS HOLDINGS PUBLIC LIMITED, SKYRAMONT QUARRIES LTD, MEDCON QUARRIES LTD (jetzt CYFIELD QUARRIES LTD) und M.Σ. (ΣΚΥΡΑ) ΒΑΣΑΣ ΛΤΔ Geldbußen wegen Preisabsprachen und der Beschränkung der Produktion von Zuschlagstoffen verhängt.
Die ΕΠΑ hat die Unternehmen angewiesen, die Verstöße einzustellen und deren Wiederholung zu vermeiden. Die Entscheidung wird im Amtsblatt der Republik und auf der Website der ΕΠΑ veröffentlicht.