Persianis: Keine Besorgnis wegen Maßnahmen aufgrund sinkender Schulden

Es besteht keine Besorgnis hinsichtlich der Ergreifung fiskalischer Maßnahmen, da sich die Staatsverschuldung Zyperns in einem Abwärtstrend befindet und mit der Bekanntgabe der offiziellen Zahlen für 2025 voraussichtlich unter 60 % des BIP fallen wird, erklärte Michalis Persianis, Vorsitzender des Fiskalrats von Zypern.
In einer Podiumsdiskussion schätzte er, dass sich der Abwärtstrend der Schulden im Jahr 2026 und möglicherweise im Jahr 2027 fortsetzen wird. Trotz erwarteter Überschreitungen bei den Netto-Primärausgaben gibt die Schuldendynamik laut Herrn Persianis keinen Anlass zur Sorge.
Die liquiden Mittel des Staates bleiben mit rund 10 % des BIP in der Nähe, hauptsächlich aufgrund von Einnahmen aus KEDIPES, was zusätzliche fiskalische Managementoptionen bietet. Die Inflation bewegt sich im Jahr 2025 nahe Null (etwa 0,2 %) und wird voraussichtlich im Jahr 2026 leicht über 2 % liegen.
Er warnte jedoch, dass das Wirtschaftswachstum auf einer begrenzten Anzahl von Sektoren basiert, was eine erhöhte Anfälligkeit schafft. Er betonte, dass die Sozialausgaben voraussichtlich steigen werden, während gleichzeitig ein erheblicher Finanzierungsbedarf in der Infrastruktur besteht.
Marios Polemidiotis von der Zentralbank von Zypern erklärte, dass die zypriotische Wirtschaft ein starkes Wachstum und eine hohe Widerstandsfähigkeit aufweist, mit niedriger Arbeitslosigkeit und einer Inflation von mittelfristig nahe 2 %. Der Ökonom Ioannis Tirkidis wies darauf hin, dass der öffentliche Sektor und der Bankensektor eine starke Liquidität aufweisen.
CNA