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Zypern Wirtschaftsrückblick 2025: Reform, COLA, Geopolitik

By Staff
Zypern Wirtschaftsrückblick 2025: Reform, COLA, Geopolitik
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2025 war ein Jahr bedeutender wirtschaftlicher Entwicklungen in Zypern, die sich sowohl auf Haushalte als auch auf Unternehmen auswirkten. Trotz geopolitischer Unsicherheit zeigte die zypriotische Wirtschaft Widerstandsfähigkeit, obwohl die hohen Lebenshaltungskosten und Arbeitsunruhen ein komplexes Szenario schufen.

Zwei Jahrzehnte nach der letzten Überarbeitung hat Zypern sein neues Steuersystem „festgeschrieben“. Finanzminister Makis Keraunos erklärte am 23.12., dass die Reform der Wirtschaft neuen Schwung verleihen werde, nachdem das Parlament am 22. Dezember grünes Licht gegeben hatte.

Wachstum und Herausforderungen: Die Wirtschaft wuchs um 3,2 %, die Arbeitslosigkeit ist niedrig und die Staatsverschuldung wird voraussichtlich bis 2026 auf 50,9 % des BIP sinken. Die Inflation wird voraussichtlich auf 0,2 % bis 0,4 % begrenzt, aber die Immobilienpreise setzten ihren Aufwärtstrend fort.

Arbeitsunruhen: Im Dezember wurde eine dauerhafte Vereinbarung für COLA unterzeichnet, die sie an den Mindestlohn koppelt. Dem war ein Generalstreik am 11. September vorausgegangen. Die neue Verordnung für den Mindestlohn, der auf 1.088 € (halbjährlich) steigt, tritt am 1. Januar 2026 in Kraft.

Bankensektor: Die Fusion der Eurobank Zypern mit der Hellenic Bank wurde abgeschlossen und die Übernahme der Astrobank durch die Alpha Bank angekündigt.

Handelskrieg: Die Verhängung von Zöllen durch US-Präsident Donald Trump verursachte globale Unsicherheit, und im Juli wurde ein Handelsabkommen über Zölle von 15 % auf europäische Produkte angekündigt.

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