Mexiko genehmigt Reduzierung der Arbeitswoche auf 40 Stunden

Der mexikanische Senat hat einem Vorschlag zur Reduzierung der Arbeitswoche von 48 auf 40 Stunden zugestimmt, trotz Einwänden. Der Vorschlag wurde mit 121 Stimmen angenommen und wird im Unterhaus diskutiert.
Präsidentin Claudia Sheinbaum schlug den Gesetzentwurf im Dezember offiziell vor, mit dem Ziel, die Arbeitswoche bis 2030 jährlich um zwei Stunden zu reduzieren, was etwa 13,4 Millionen Arbeitnehmer betrifft.
Oppositionspolitiker und Gewerkschaftsführer kritisierten den Gesetzentwurf und argumentierten, er weise Schlupflöcher auf und werde die Belastung der Arbeitnehmer nicht wesentlich verringern. Bei Genehmigung tritt die Reform am 1. Mai in Kraft, wobei die erste Reduzierung ab Januar 2027 wirksam wird.
Mexiko hat die meisten Arbeitsstunden in der OECD (2.226 jährlich), aber eine geringe Produktivität und niedrige Löhne.