Krisen-Domino: Vom Suezkanal zum Warenkorb des Verbrauchers

Die anhaltende Instabilität im Nahen Osten und die Auswirkungen auf den Suezkanal haben kaskadierende Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Verbraucherstimmung.
Laut der Handels- und Industriekammer von Piräus (EBEP) beeinträchtigt die Störung des Suezkanals den Welthandel und die Importe und erhöht die Kosten für Rohstoffe, Getreide und Petrochemikalien.
Dieser Anstieg betrifft Energie, industrielle Rohstoffe und technologische Produkte. Gleichzeitig entsteht Unsicherheit bei den Exporten in den Nahen Osten und nach Afrika.
Der Krieg erhöht das Risiko eines Energieschocks und bedroht den Lebensmittelmarkt, da 33 % der weltweit gehandelten Düngemittel aus der Golfregion stammen.
Daten der Stiftung für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) zeigen, dass die Griechen aufgrund der Belastung durch das verarbeitende Gewerbe, den Einzelhandel und die Importe die pessimistischsten Verbraucher in der EU sind.