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GAP: Änderungen bei Agrarsubventionen – Die Auswirkungen

By Staff
GAP: Änderungen bei Agrarsubventionen – Die Auswirkungen
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Die Europäische Kommission schlägt bedeutende Änderungen an der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2027 vor, mit potenziellen Kürzungen und Subventionsobergrenzen. Dies könnte die europäische Landwirtschaft umgestalten und Landwirte und Viehzüchter betreffen.

Eine vereinfachte flächenbezogene Subvention soll das derzeitige komplexe Zahlungssystem ersetzen. Laut Analysten liegt der Vorschlag der Kommission von 300 Milliarden Euro deutlich unter den 482,5 Milliarden Euro, die erforderlich sind, um den GAP-Haushalt auf dem Stand von 2020 zu halten.

Der neue Vorschlag zielt darauf ab, Ressourcen umzuverteilen und die direkten Subventionen für Landwirte, die mehr als 20.000 € erhalten, auf 100.000 € zu begrenzen. Die Unterstützung für gekoppelte Einkommen wird erhöht, wobei der Schwerpunkt auf jungen, kleinen und Familienbetrieben liegt.

Die Umsetzung des neuen Systems könnte über 50 % der genutzten landwirtschaftlichen Fläche in der EU betreffen. Die traditionellen „zwei Säulen“ der GAP werden abgeschafft und durch einen einzigen Rahmen ersetzt.

Die neue GAP schlägt Anreize für umweltfreundliche Praktiken vor und konsolidiert ökologische Programme und Agrarumweltmaßnahmen. Ziel ist es, mindestens 35 % des EU-Haushalts für Klima- und Umweltmaßnahmen bereitzustellen.

Die Auswirkungen des Vorschlags sind von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterschiedlich, berühren aber in vielen Fällen grundlegende Merkmale nationaler Agrarmodelle. Die Diskussion ist im Gange, und Landwirte und Verbände sind aufgerufen, Stellung zu beziehen.

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