IOBE: Bauwirtschaft sieht Wachstum mit Einschränkungen

Die griechische Bauwirtschaft steht trotz positiver Wachstumsaussichten vor Herausforderungen, so eine Studie des IOBE. Arbeitskräftemangel, Finanzierung, die Auswirkungen des Wiederaufbaufonds und der regulatorische Rahmen sind wichtige Themen.
Der Gesamtproduktionswert des Sektors erreichte 2024 15,7 Milliarden Euro, mehr als eine Verdoppelung seit 2020. Etwa 60 % entfallen auf den Bau von Gebäuden und Nichtwohnprojekten.
Die Unsicherheit in Bezug auf die Vorschriften (N.O.K. und städtebauliche Änderungen) kann sich jedoch negativ auf den Hochbau auswirken. Die Beschäftigung im Baugewerbe erreichte 2024 210.000 Beschäftigte, mit der Aussicht auf einen Anstieg auf 236.000 in den Jahren 2025-2026.
Der ausstehende Betrag der größten Unternehmen belief sich 2024 auf 13,07 Milliarden Euro. Zuschüsse und Darlehen in Höhe von 6,3 Milliarden Euro werden in den Jahren 2025-2026 in Bauprojekte fließen.
Der Aufwärtstrend bei der Erteilung von Baugenehmigungen kehrte sich in den ersten Monaten des Jahres 2025 um, mit einem Rückgang von 51 % aufgrund der Unsicherheit durch die N.O.K.-Bestimmungen.
Für die Entwicklung der Bautätigkeit wurden zwei Szenarien untersucht: ein optimistisches und ein pessimistisches. Im optimistischen Szenario werden sich die Investitionen in den Bau auf 7,5 % des BIP im Jahr 2026 belaufen. Im pessimistischen Szenario sinken die Investitionen in den Wohnungsbau auf 2,4 % des BIP im Jahr 2026.