SEK strebt Lohnerhöhungen in Tarifverträgen an

SEK wird bei der Erneuerung von Tarifverträgen erhebliche Erhöhungen anstreben, wie heute auf der Sitzung des Generalrats beschlossen wurde. Auf der Sitzung wurden auch die Ausweitung der Tarifverträge, die Verbesserung der Wohlfahrtsfonds und der Mindestlohn erörtert.
SEK-Generalsekretär Andreas Matsas erklärte, dass für 2026 Erhöhungen angestrebt werden, die den überproportionalen Anstieg der Unternehmensrentabilität, die hohen Lebenshaltungskosten und die Kosten für Wohnraum berücksichtigen. Der Schwerpunkt wird auf die Verbesserung der Wohlfahrtsfonds sowie der Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen am Arbeitsplatz gelegt.
SEK bekräftigte seine Positionen zur Reform des Steuer- und Rentensystems mit dem Ziel, sicherzustellen, dass kein Rentner eine Rente unterhalb der Armutsgrenze erhält. Er erwähnte auch die Notwendigkeit, den Mindestlohn und seine Indexierung zu verbessern.
Herr Matsas begrüßte die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Europäischen Mindestlohnrichtlinie, die seiner Ansicht nach die politische Entscheidung der Europäischen Kommission bestätigt. Er forderte die Regierung auf, die Entscheidung zu nutzen und dem Parlament den Gesetzentwurf zur Aufnahme der Richtlinie in das zypriotische Recht vorzulegen.
Bezüglich des Mindestlohns sagte Herr Matsas, dass die Zeitpläne begrenzt seien und er die Hoffnung äußerte, dass der Prozess der Überprüfung und Verbesserung seines Niveaus bald abgeschlossen sein wird, wobei er ihn an den Stundensatz koppeln wird.
Quelle: CNA