Kommissionsbericht: Zypern fehlt weiterhin die Überprüfung ausländischer Investitionen

Die Europäische Kommission hat ihren fünften Jahresbericht über die Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen (ADI) in der EU veröffentlicht. Dem Bericht zufolge sind die Anmeldungen beim EU-Kooperationsmechanismus seit 2021 um 15 % gestiegen.
Im Jahr 2024 meldeten die EU-Mitgliedstaaten 477 Investitionen, wobei etwa 10 % dieser Fälle von anderen Mitgliedstaaten in Frage gestellt wurden. Die meisten Fälle (92 %) wurden innerhalb von zwei Wochen abgeschlossen.
Bis Ende 2024 hatten 24 Mitgliedstaaten nationale Gesetze zur Überprüfung von ADI erlassen. Zypern verfügt jedoch noch nicht über einen nationalen Mechanismus zur Überprüfung ausländischer Direktinvestitionen.
Der Gesetzentwurf zur Schaffung eines nationalen ADI-Prüfungsrahmens wurde im März 2024 dem Repräsentantenhaus vorgelegt und wird derzeit rechtlich geprüft. Die Kommission bestätigt, dass Zypern noch keinen nationalen Bericht über die ADI-Prüfung veröffentlicht.
Im Januar 2024 legte die Kommission einen Legislativvorschlag zur Stärkung des EU-ADI-Prüfungsrahmens vor, der die Einführung eines nationalen Prüfmechanismus für alle Mitgliedstaaten vorschreibt.
Quelle: ΚΥΠΕ