Härtere Maßnahmen für alte Fahrzeuge in Europa

Besitzer alter Fahrzeuge in Europa müssen sich auf strengere Richtlinien und Entscheidungen einstellen, die sich auf ihre Finanzen auswirken werden. In Südeuropa, einschließlich Griechenland, sind die Autos aufgrund der Wirtschaftskrise in die Jahre gekommen. In Griechenland beträgt das Durchschnittsalter der Autos 17,5 Jahre, verglichen mit 12,3 Jahren im Rest der EU.
Europa erwägt verschiedene Maßnahmen zur Erneuerung seiner Fahrzeugflotte, wie z. B. Abwrackprämien und höhere Steuern. Spanien bot bis zu 5.000 € für den Kauf neuer emissionsarmer Fahrzeuge, während Portugal einen Zuschuss von 4.000 € für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos und 1.000 € für die bloße Verschrottung des alten Autos vorschlägt.
Gleichzeitig werden in vielen europäischen Städten Umweltzonen (LEZ) eingerichtet, in denen alte Autos verboten oder eingeschränkt sind. Portugal hat die Kfz-Steuer für Autos mit hohen CO₂-Emissionen erhöht, während die Kommission eine jährliche Hauptuntersuchung für Autos über 10 Jahre vorschlägt.
Es bestehen jedoch Bedenken, wer die Kosten für diesen Übergang tragen wird. Ärmere Länder wie Griechenland können nicht die gleichen Subventionen anbieten wie reichere Länder. Daher sind faire Anreize erforderlich, damit Bürger, die sich keine neuen Fahrzeuge leisten können, nicht benachteiligt werden.