Immobilien: Welche Steuern nicht steigen und wer profitiert

Es wird keine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Neubauten oder der Kapitalertragssteuer auf Immobilienverkäufe erwartet, was den Immobilienmarkt unterstützt. Die Nichtanpassung der Immobilienwerte schafft ein Umfeld der Vorhersehbarkeit und beruhigt den Markt.
Das Einfrieren der 24% Mehrwertsteuer auf Neubauten hat direkte Auswirkungen auf den verfügbaren Immobilienbestand. Nach der derzeitigen Regelung unterliegen Transaktionen einer Grunderwerbsteuer von ca. 3%, was das Interesse aufrechterhält und es dem Markt ermöglicht, den Bestand schrittweise abzubauen.
Gleichzeitig spielt die Nichtanwendung der Kapitalertragssteuer eine entscheidende Rolle. Diese Aussetzung erleichtert die Veräußerung gebrauchter Immobilien und verhindert die Zurückhaltung von Vermögenswerten außerhalb des Marktes.
Eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung dieser Mobilität spielt das allgemeine Klima, das durch die Regierungspolitik geprägt ist. Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt, dass jede Erhöhung der Immobilienwerte nicht nur die Besteuerung betrifft, sondern sich allmählich auch auf die Handelspreise auswirkt.