AKEL: Maßnahmen für die Wirtschaft aufgrund des Krieges im Nahen Osten

Der Generalsekretär der AKEL, Stefanos Stefanou, stellte eine Reihe von Maßnahmen vor, um die Wirtschaft zu schützen und die Gesellschaft angesichts der Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten zu unterstützen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, wirtschaftliche Herausforderungen kurz- und mittelfristig anzugehen.
Herr Stefanou betonte die Notwendigkeit, dass die Regierung vorbereitet ist und Szenarien in Abhängigkeit von der Entwicklung des Krieges plant. Er wies auf die Erhöhungen der Energie-, Benzin- und Ölpreise sowie auf die Auswirkungen auf den Tourismus mit Stornierungen und reduzierter Auslastung hin.
Die Vorschläge der AKEL umfassen die Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen, den Schutz gefährdeter Kreditnehmer im Falle von Zinserhöhungen, die Abschaffung von „grünen“ Steuern, die Senkung der Mehrwertsteuer auf Strom, die Subventionierung von Stromkosten und die Senkung der Sonderverbrauchssteuer auf Kraftstoffe.
Darüber hinaus werden Marktkontrollen zur Transparenz und zur Bekämpfung von Wucher vorgeschlagen, eine Kampagne zur Förderung Zyperns als sicheres Reiseziel, die Unterstützung von Tourismusbeschäftigten und die Förderung des Inlandstourismus. Herr Stefanou betonte, dass die Finanzierung aus dem Staatshaushalt, dem EU-Plan für erschwingliche Energie, dem Emissionshandel, der Besteuerung von Übergewinnen und der EU stammen kann.
Herr Stefanou kritisierte die Regierung für ihre langsamen Reflexe und das Fehlen einer rechtzeitigen Planung. Er betonte die Notwendigkeit, die Energiepreise zu senken, und verwies auf den Gesetzentwurf zur Besteuerung von Übergewinnen von Unternehmen für erneuerbare Energien.