Sackgasse bei der automatischen Teuerungsanpassung (ATA): Streik droht

Ein Treffen im Arbeitsministerium bezüglich der automatischen Teuerungsanpassung (ATA) endete in einer Sackgasse, da sich die Parteien nicht über den Prozentsatz der Zahlung einigen konnten. Die Möglichkeit von Streiks ist sichtbar.
Gewerkschaften fordern die vollständige Wiederherstellung der ATA auf 100 %, während Arbeitgeber keine Kostenerhöhung vorschlagen. Die Regierung schlug vor, die ATA an das Wirtschaftswachstum zu koppeln.
Der Generalsekretär von PASYDY, Stratis Matthaiou, erklärte, dass Arbeitgeber nur eine Umverteilung der aktuellen Ausgaben (66,7 %) akzeptieren. Der Präsident von DEOK, Stelios Christodoulou, forderte das Ministerium auf, einen Vorschlag zur Wiederherstellung der ATA vorzulegen.
Der Generaldirektor von OEB, Michalis Antoniou, erklärte, dass der Dialog fortgesetzt werden muss. KEBE äußerte Bereitschaft zum Dialog, aber Besorgnis über Streikankündigungen.
Am Montag findet ein gesamtzyprisches Treffen statt, um die weitere Haltung der Gewerkschaften festzulegen.