Hellenisches Institut Venedig tritt ins digitale Zeitalter ein

Das kulturelle und archivarische Erbe des Hellenischen Instituts Venedig tritt mit dem Abschluss der Konferenz für das Projekt „Digitale Verwaltung des Archivs des Hellenischen Instituts für Byzantinische und Nachbyzantinische Studien in Venedig“ in das digitale Zeitalter ein.
Die Veranstaltung fand im Großen Festsaal der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen (EKPA) statt und wurde durch die Anwesenheit des stellvertretenden Außenministers, Herrn Giannis Loverdos, des stellvertretenden Ministers für Bildung, Religionsangelegenheiten und Sport, Herrn Kostas Vlasis, und des ehemaligen Generalsekretärs für Öffentlichkeitsdiplomatie und Griechen im Ausland, Professor Emeritus Giannis Chrysoulakis, geehrt.
Das Projekt betrifft die Digitalisierung, Dokumentation und digitale Verwaltung des historischen und kulturellen Erbes des Instituts vom späten 15. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Das Material, das Dokumente, handschriftliche Kodizes und Bilder umfasst, ist nun über ein digitales Repository zugänglich.
Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Programms für digitalen Wandel 2021–2027 kofinanziert. In diesem Rahmen wurden innovative digitale Anwendungen entwickelt, wie z. B. ein virtueller Rundgang durch die Heilige Kirche St. Georg der Griechen und eine Tele-Education-Plattform.
Der stellvertretende Bildungsminister, Herr Kostas Vlasis, erklärte, dass das Land zur Gestaltung eines gemeinsamen europäischen und globalen Wissensraums beiträgt und seine Position als Verwalter des kulturellen Erbes stärkt.
Der wissenschaftliche Leiter des Projekts, Professor Christos Arampatzis, betonte, dass die digitale Verwaltung der Beginn einer neuen Phase in der Geschichte des Instituts sei.