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Kostas Argyrou: 'Aphrodite' und die Berliner Ausstellung

By Staff
Kostas Argyrou: 'Aphrodite' und die Berliner Ausstellung
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Die Ausstellung 'Beauty in Question/ Thinking through and beyond form', die Kostas Argyrous Werk 'Aphrodite' zeigt, findet bis zum 18. April im Ausstellungsraum Andreas Murkudis Space 77 in Berlin statt. Die Ausstellung ist Teil des Kulturprogramms des zyprischen Ratsvorsitzes der Europäischen Union 2026.

Die Ausstellung, kuratiert vom Autor des Artikels und Pavlina Paraskevaidou, versucht eine Überprüfung der Ausdrucksformen von Schönheit durch Werke zeitgenössischer zyprischer Schöpfer. Laut den Kuratoren ist das Konzept der Schönheit kein Selbstzweck, sondern eine praktische Verwirklichung ihrer Gedanken.

Kostas Argyrous 'Aphrodite' ist der Kern der Ausstellung und wirft Fragen zum Konzept der Schönheit auf. Es handelt sich um eine weibliche Aktfigur aus Sandstein, die laut dem Artikel einen robusten Charakter hat, der frei von anatomischen Regeln ist.

Kostas Argyrou ist Autodidakt und baut den Körper auf, indem er jeden Teil vergrößert und ihn sozusagen degeneriert. In seiner Arbeit weichen Anmut und Schönheit einer Präsenz, die zwischen etwas Hermaphroditischem und einer zweifelhaften Geschlechtsmarkierung schwankt.

Der Schöpfer scheint sich dem Körper kritisch als sozialem Konstrukt und der Schönheit als Frage der Identität zu nähern. Argyrous Kunst verspricht Schönheit und die Emotion, die man empfindet, wenn man etwas zutiefst Vermisstes sieht.