Nationale Strategie zum Schutz archäologischer Stätten vor dem Klimawandel

Eine neue nationale Strategie zum Schutz archäologischer Stätten und Denkmäler vor den Auswirkungen des Klimawandels wurde vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf Prävention durch Brandschutz- und Hochwasserschutzprojekte liegt.
Die Strategie, die vom Kulturministerium in Zusammenarbeit mit der Nationalen und Kapodistrias-Universität Athen und der Nationalen Forschungstiftung entwickelt wurde, bewertet Klimarisiken und passt Denkmäler an die Auswirkungen des Klimawandels an. Zu den bereits umgesetzten Projekten gehören der Hochwasserschutz in Dion und Malia sowie Brandschutzsysteme in Philippi und Mystras.
Zu den Hauptachsen der Strategie gehören die Bewertung des Klimarisikos, die Umsetzung von Brandschutz- und Hochwasserschutzinfrastrukturprojekten, die aus dem Wiederaufbaufonds finanziert werden, und die Entwicklung von Anpassungsplänen für archäologische Stätten.
Kulturministerin Lina Mendoni betonte, dass Griechenland eines der wenigen Länder mit einer nationalen Strategie für die Auswirkungen des Klimawandels ist. Der Minister für Klimakrise und Katastrophenschutz, Giannis Kefalogiannis, erwähnte die Einführung einer speziellen Brandschutzverordnung für archäologische Stätten und Denkmäler.