Fünf griechische Zyprioten vor 'Militärgericht' in besetzten Gebieten verwiesen

Fünf griechische Zyprioten, die in den besetzten Gebieten festgenommen wurden, sind vor das 'Militärgericht' des Pseudo-Staates verwiesen worden. Zwei von ihnen bleiben für drei Monate in Haft.
Die fünf älteren Personen wurden vor das 'Gericht' geführt, wo die Inhaftierung von zwei Personen beschlossen wurde. Diese beiden sind eines der Paare, die im besetzten Gastria, Famagusta, festgenommen wurden, angeblich als Eigentümer von Land, auf dem ein Wohnkomplex gebaut wurde.
Die Anklagepunkte umfassen 'illegalen Zutritt zu Privateigentum, Störung des Friedens und Besitz von Dokumenten mit illegalen persönlichen Daten'. Alle fünf werden beschuldigt, eine militärische Zone verletzt und illegal in den Pseudo-Staat eingereist zu sein.
Die 'Staatsanwaltschaft' beantragte die Inhaftierung des Paares für drei Monate und behauptete, dass in ihrer E-Mail 4.000 Nachrichten auf Griechisch gefunden wurden und sie Zeit für die Prüfung benötigen.
Der Verteidiger stellte die Notwendigkeit in Frage, ein so großes Korrespondenzvolumen zu prüfen, und wie sie wissen, dass neue Anklagen erhoben werden. Er stellte auch die Anklage wegen Störung des Friedens in Frage und erklärte, dass das Vorhandensein einer blauen Mappe die Anklage nicht rechtfertige.
Die türkisch-zypriotische Anwältin Mine Atli äußerte die Hoffnung, dass die Justiz nicht als Werkzeug in einem politischen Spiel missbraucht wird.
Nach dem Verfahren vor dem 'Bezirksgericht' von Trikomo wurden die fünf griechischen Zyprioten wegen 'Grenzverletzung' und Einreise in den Pseudo-Staat 'ohne Abschluss der Einwanderungsverfahren' vor das 'Militärgericht' von Famagusta verwiesen.
Quelle: ΚΥΠΕ