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Organisierte Kriminalität in Zypern: Von den 90ern bis heute

By Staff
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Organisierte Kriminalität in Zypern hat historisch nicht die Form großer internationaler Netzwerke wie in Italien oder Russland angenommen. Stattdessen ist sie durch locker organisierte Gruppen gekennzeichnet, die lokal agieren.

Diese Gruppen sind an Aktivitäten wie Drogen, illegalem Glücksspiel, Prostitution, Betrug und Diebstahl beteiligt. Während ihre Aktionen nicht die gleichen gewalttätigen Folgen wie im Ausland haben, wurden sie mit kriminellen Handlungen in Verbindung gebracht, darunter Morde.

Die 90er Jahre waren eine Zeit intensiver Zusammenstöße zwischen Fraktionen mit einer Reihe gewalttätiger Vorfälle. Heute sind neue Gruppen entstanden, wobei der Kampf um die Vorherrschaft Auf- und Abschwungphasen aufweist.

Das Wirtschaftswachstum Zyperns in den 90er Jahren schuf Möglichkeiten für illegale Aktivitäten. Illegales Glücksspiel hat sich zu Online-Glücksspiel entwickelt, während Menschenhandel über das Internet „leiser“ betrieben wird.

Die Verkleinerung der Entfernungen hat die Kriminalität über die Grenzen hinweg ausgeweitet, wobei Angriffe organisierter ablaufen. Ein Beispiel ist der Mord an Alexis Mavromichalis (Alexoui) im Jahr 2023 in Nikosia.

Die Technologie hat die Organisation und Kommunikation krimineller Gruppen verändert, die Organisationszeit verkürzt und den Kreis der Täter erweitert, einschließlich Personen in Gefängnissen. Die Ankunft des Jahres 2000 markierte eine Übergangszeit, in der die Täter weniger sichtbare, aber profitable Aktivitäten bevorzugten.

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