Neue Enthüllungen im Fall Thanassis Nicolaou: 'Gezwungen, einer Lampe die Liebe zu gestehen'

Schockierende neue Zeugenaussagen sind im Fall des Nationalgardisten Thanassis Nicolaou ans Licht gekommen, der 2005 tot aufgefunden wurde. Laut dem neuesten Strafuntersuchungsbericht erlitt Thanassis Nicolaou während seines Dienstes in Limassol Mobbing und entwürdigendes Verhalten.
Laut der Zeitung „Fileleftheros“ sagten Soldaten aus, dass Thanassis gemobbt und gezwungen wurde, einer Lampe ein Liebesgeständnis zu machen, Toiletten zu putzen und Hausarbeiten zu erledigen. Dem Bericht zufolge war die Brigadehierarchie sich der Situation bewusst, spielte sie aber herunter.
Zeugen glauben, dass Thanassis außerhalb des Lagers überfallen wurde, was zu seinem Tod führte. Der Anwalt der Familie erklärte, dass Einzelpersonen und Ereignisse, die an dem Fall beteiligt sind, aufgedeckt werden.
Dem Bericht zufolge war Thanassis am 29. September 2005 um 11:15 Uhr noch nicht ins Lager zurückgekehrt. Der Kommandant kontaktierte seine Mutter und riet ihr, die Polizei nicht zu benachrichtigen. Die Ermittler übertragen die Verantwortung auf hochrangige Offiziere der Nationalgarde wegen Pflichtverletzung.