Fall Phaidonos: Suspendierung nach Vergewaltigungsvorwurf – Entwicklungen

Der Bürgermeister von Paphos, Phaidonas Phaidonos, wird von seinen Pflichten suspendiert, nachdem der Vorwurf einer Vergewaltigung erhoben wurde, die sich angeblich vor 10 Jahren ereignet hat. Gleichzeitig wird auch der Bürgermeister von Lefkoniko, Pieris Gypsiotis, wegen eines Falls von häuslicher Gewalt suspendiert.
Die Entwicklungen um Phaidonas Phaidonos überschlagen sich, nachdem eine Frau vor den Behörden ausgesagt hat und behauptet, vor einem Jahrzehnt vergewaltigt worden zu sein. Zuvor hatte der Geschäftsmann Theodoros Aristodimou eine Aussage mit den gleichen Vorwürfen gemacht. Das Innenministerium forderte von der Polizei Informationen über die Ermittlungen gegen den Bürgermeister an, um die Anwendung von Artikel 113 des Gemeindegesetzes zu prüfen.
Der Polizeichef teilte dem Innenministerium mit, dass gegen Herrn Phaidonos auf der Grundlage von Artikel 144 des Strafgesetzbuchs wegen Vergewaltigung ermittelt wird. Die Polizei verfügt über eine schriftliche Aussage des mutmaßlichen Opfers, die vorgestern abgegeben wurde und über fünf Stunden dauerte.
Der Innenminister Konstantinos Ioannou beschloss, die beiden Bürgermeister, gegen die ermittelt wird, gemäß Artikel 113 des Gemeindegesetzes zu suspendieren. Die Entscheidung wird im Amtsblatt der Republik veröffentlicht.
Die Ermittlungen gegen den Bürgermeister von Paphos werden unter absoluter Geheimhaltung geführt.