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Zypern: Gericht lehnt Freilassung von Zuhältern im Fall einer 23-Jährigen ab

By Staff
Zypern: Gericht lehnt Freilassung von Zuhältern im Fall einer 23-Jährigen ab
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Der Oberste Gerichtshof von Zypern wies einstimmig die Berufungen zweier Personen zurück, die die Entscheidung des Untergerichts angefochten hatten, sie bis zu ihrem Prozess vor dem Strafgericht in Haft zu behalten. Den beiden werden schwere Verbrechen vorgeworfen, darunter sexuelle Ausbeutung von Erwachsenen, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung und Entführung.

Die Angeklagten sollen am 12. September 2025 vor dem Strafgericht erscheinen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihre Inhaftierung wegen Fluchtgefahr und möglicher Versuche, Zeugen zu beeinflussen, beantragt.

Laut Anklageschrift haben die Angeklagten zwischen 2000 und dem 4. Juli 2025 sich verschworen, eine Frau aus Bulgarien sexuell auszubeuten, die sie angeblich nach Zypern entführt haben. Die Straftaten sollen in Zypern, Bulgarien und Deutschland begangen worden sein.

Der Oberste Gerichtshof betonte die Schwere der Straftaten, insbesondere der sexuellen Ausbeutung, die mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 25 Jahren geahndet wird. Er verwies auch auf die Fluchtgefahr und die Beeinflussung von Zeugen und wies die Berufungen als unbegründet zurück.

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