Zyprische Polizei fordert Millionenentschädigung für freie Tage

Der Polizeizweig der ISOTITA-Gewerkschaft fordert in einem Schreiben an den Polizeichef die Korrektur der Berechnungsmethode für freie Tage für Mitglieder, die im Schichtsystem arbeiten. Das Schreiben wurde auch an das Präsidialamt der Republik Zypern, den Generalstaatsanwalt, den Justizminister und den Finanzminister gesendet.
Nach Angaben der Gewerkschaft reduzierte die Änderung der Polizeiverordnung (Allgemein) (K.D.P. 255/1998) die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden, definierte jedoch nicht explizit, wie freie Tage berechnet werden sollen. Die Gewerkschaft behauptet, dass eine Berechnung von 'eine Stunde zu einer Stunde' angewendet wird, unabhängig von Tag und Arbeitsbedingungen, wodurch im Vergleich zum öffentlichen Dienst eine ungleiche Behandlung entsteht.
Die Polizisten fordern Millionen Euro Entschädigung für verlorene freie Tage sowie ein Treffen innerhalb von 15 Tagen, um eine Lösung zu finden. ISOTITA behält sich alle ihre gesetzlichen Rechte vor, falls die Anträge nicht erfüllt werden.