Uniform-Wirrwarr auf Zypern: Anweisung zu Krawatte und Anzugschuhen bei Auseinandersetzungen

Eine neue Anweisung bezüglich der Polizeiuniform hat in der zyprischen Polizei für Aufsehen gesorgt. Berichten zufolge wird versucht, die Verwendung von Anzügen, Krawatten und Anzugschuhen für Polizeibeamte in Wachen und Abteilungen wieder einzuführen, eine Änderung, die im Oktober 2024 auf Anordnung des damaligen Polizeichefs Themistos Arnaoutis abgeschafft worden war.
Die vorherige Änderung, die den Anzug durch die Einsatzuniform (Rip Stop) ersetzte, erfolgte auf Wunsch der Polizisten, um die Effizienz zu steigern. Nikos Loizidis, Präsident des Polizeiverbandes "Gleichheit", sprach sich entschieden gegen die Wiedereinführung der vorherigen Kleidung aus und betonte die Notwendigkeit von Klarheit seitens der Führung.
Herr Loizidis verwies auf die Aufgaben der Polizisten, wie z. B. Autopsien, Verfolgungen, Auseinandersetzungen und den Transport von Häftlingen, und fragte, ob die Führung wolle, dass Polizisten "Fotomodelle" anstelle von Frontbeamten seien. Das erste Rundschreiben vom 21. Oktober 2024 ordnete die Einsatzuniform für Polizisten im Streifendienst an, während das neue Rundschreiben vom 18. Dezember 2025 die obligatorische Verwendung der "Uniform Nr. 2" (Anzug, Krawatte, Anzugschuhe) in Stadtstationen wieder einzuführen scheint.
Es werden Fragen nach der Praktikabilität des Tragens von Anzugschuhen bei Verfolgungen oder einer Krawatte bei Auseinandersetzungen sowie nach dem Bild eines Polizisten im Anzug an Tatorten oder bei Verkehrskontrollen aufgeworfen.